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Update Arbeitsrecht: Arbeitszeiterfassung – ein Must Have! Erst recht, wenn es um die Entscheidung des EuGH vom Mai 2019 geht.

Leider müssen wir unser Online-Event aufgrund von Corona verschieben. Der neue Termin wird zeitnah veröffentlicht. Wir freuen uns auf Ihre erneute Anmeldung und Teilnahme.

Nach dem Urteil des EuGH vom 14.05.2019, C 55/18 sind Arbeitgeber verpflichtet, ein System einzurichten, das es erlaubt die Arbeitszeiten von Arbeitnehmern zu erfassen, und zwar bereits ab der Stunde 0.

Der EuGH stellte klar, dass die Einhaltung der Charta der Grundrechte der Europäischen Union und der Arbeitszeitrichtlinie (2003/88/EG) nur dadurch sichergestellt werden kann, wenn Ruhezeiten und begrenzte Höchstarbeitszeiten beachtet werden. Weil die Arbeitszeiterfassung bereits in vielen Unternehmen zur Praxis gehört, trat diese Anforderung in der Wahrnehmung in den Hintergrund. Aber in vielen Fällen wird dies aktuell nicht korrekt umgesetzt. Gerade in Zeiten, geprägt durch die Corona-Pandemie, in der Home Office, mobiles Arbeiten und flexible Arbeitsformen enorm an Bedeutung gewonnen haben, besteht Handlungsbedarf. Welche Probleme treten auf, wenn die Arbeitszeit auch in Bezug auf Mehrarbeit und Überstunden nicht vollständig aufgezeichnet wird? 

Aus arbeitsrechtlicher Sicht ergeben sich daher trotz, oder gerade wegen einer vermeintlichen Routine Fragestellungen, die es zu beantworten gilt. Freuen Sie sich auf die folgenden Inhalte:

  • Wie muss ein solches System zur Erfassung der Arbeitszeit gestaltet sein? Welche Verpflichtungen erwachsen aus dem Urteil des EuGH vom Mai 2019? 
  • Welche Auswirkungen hat die Entscheidung auf neue Arbeitsformen und welche Maßnahmen sollten Unternehmen daraus ableiten?
  • Kann der Betriebsrat vom Arbeitgeber die Einführung eines elektronischen Zeiterfassungssystems verlangen?
  • Mobiles Arbeiten vs. Büroalltag: Wie gelingt durch Worklife-Coaching eine gelungene Wiedereingliederung?

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